unsere grünen Leguane

Es fing alles  harmlos an, wir kauften uns einen kleinen grünen Leguan. Laut Aussage des Verkäufers ein männliches Tier von einer Farm aus Mittelamerika .

Das Tier war ganze 15 cm groß .

Entwickelte sich gut und wurde schnell recht zugänglich. Speik, so wurde der Kleine von unseren Kindern genannt, liebte es auf einer Heizmatte auf dem Schreibtisch zu liegen und sich die Welt anzusehen.Das Terrarium war damals 1.20m x 0,80m x 1m groß. Speik mochte es aber nicht besonders . Wenn wir zu Hause waren durfte “sie” immer raus und lies sich gern herumtragen. Ein großes Problem waren die scharfen Krallen.

Mit Speik wuchs unser Interesse an Reptilien, ich begann viel zu lesen und Fachgeschäfte und Börsen zu besuchen.

Speik entwickelte sich prima und man soll es nicht glauben, aber durch den Leguan veränderten sich auch unsere Essgewohnheiten. Ich überlegte beim Einkaufen was der Leguan gern hätte und das gab es dann auch für uns. Außer das Leguan Trockenfutter. Das ich heute nicht mehr verwende, da es zu viele tierische Proteine hat . Als Speik 1 Jahr alt war entschlossen wir uns einen 2. Leguan zu kaufen,  da die Tiere ja keine Einzelgänger sind.

Leider hatten wir mit dem kleinen Gex nicht so viel Glück , er wollte nicht fressen und machte am Anfang  viele  Sorgen. Dazu kam,  dass  Speik den kleinen grünen Gesellen nicht leiden konnte und es Gex nicht gefiel allein zu wohnen. Es dauerte 1 Jahr bis Speik den kleinen Gex akzeptierte und noch ein weiteres Jahr, bis sie zusammen in ein großes Terrarium 2×2 Meter einziehen konnten.

Zu dieser Zeit hofften wir immer noch das Gex ein Mädchen ist.

Gex blieb ein Sorgenkind und war auch nicht so freundlich wie Speik.

Nach einer Rauferei der Beiden, mussten wir mit Speik zum Tierarzt, natürlich ein Sonntag.  Aber wir hatten Glück und wurden in der Biesdorfer Tierklinik von Dr. Sassenburg empfangen , der erstmal sagte , dass Speik ein besonders schönes Weibchen ist. Die Geschlechtumwandlung war für uns ein Glücksfall denn  Gex wuchs zu einem stattlichen jungen Mann herran.

Heute sind die Verhältnisse im Terrarium geklärt Speik hat das Sagen und Gex muss sich mit dem Platz begnügen den die Große gerade nicht will. Im Sommer können die Tiere auf den  Balkon, den wir verglast haben und der reptiliengerecht eingerichtet ist. Dort treffen sie mit unseren Bartagamen und  den Australischen Wasseragamen zusammen mit denen sie sich friedlich sonnen.

 

 

Letztes Jahr , als wir beim Tierarzt waren , zeigte uns die Schwester eine kleine Leguandame, die dringend ein neues zu Hause und gute Pflege braucht . Da ich die Kleinen Bartagamen gut vermitteln konnte, hatten wir ein Terra frei und die kleine Lilli zog bei uns ein. Die kleine war eine echte Herausforderung, sie war zickig und immer auf Abwehr. Vertrauen zum Menschen hatte sie nicht, dabei brauchte sie dringend Hilfe. Ihr Hautzustand war nicht gut und so mussten wir sie oft greifen, damit sie in der Badewanne baden konnte. Heute kann ich sagen die Arbeit hat sich gelohnt , Lilli ist gut gewachsen und vor 2 Monaten bei Gex und Speik eingezogen.

Sie ist immer noch zickig aber nicht mehr so schreckhaft.

 

Speik ,12 Jahre 1,50m groß 7kg schwer

Gex, 11 Jahre 1,55 groß 7,5 kg schwer

Lilli,etwa 3 Jahre 95 cm groß

Terra  2 m x 2 m x 1,80 m groß zur Zeit im Umbau, da es nicht für Drei eingerichtet ist

Freigang im Sommer auf dem Balkon

Futter;  Salat,Löwenzahn , Kräuter und Gewürzpflanzen, Blüten ,Obst und Gemüse ,Haferflocken

 

 

 

    Angelika

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    Vereinsvorsitzende der IG-Terraristik-Berlin e.V.

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